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Spendensammlung der Kriegsgräberfürsorge beginnt

Mit Rückenwind aus der Politik startete heute die Spendensammlung.

Kriegsgräber mahnen zum Frieden

200 Jahre Völkerschlacht, 100 Jahre erster Weltkrieg, 75 Jahre zweiter Weltkrieg – die Jahrestage in diesem und nächstem Jahr erinnern an Kriege, die schon lange her sind. Doch die Gräber von Millionen Kriegstoten existieren noch immer und mahnen uns zum Frieden!
Dieses Auftrags hat sich der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. angenommen. Der gemeinnützige Verein pflegt die Ruhestätten von über 2,5 Millionen Kriegstoten in mehr als vierzig Ländern. Der humanitäre Verband finanziert sich dabei hauptsächlich (über 70%) aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen.
 
Politiker unterstützen die Arbeit des Volksbundes
Am Rande der Landtagssitzung kamen am Donnerstag, den 17. Oktober Landtagspräsident Detlef Gürth, Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und der Kommandeur des Landeskommandos der Bundeswehr, Oberst Claus Körbi mit dem Landesvorsitzenden des Volksbundes, Dieter Steinecke MdL zusammen, um gemeinsam die Sammlung des Volksbundes zu unterstützen. Auch weitere Abgeordnete des Landtages warben für die Haus- und Straßensammlung. 

Haus- und Straßensammlung des Volksbundes
17.10. – 17.11.2013
Noch bis zum Volkstrauertag, am Sonntag, den 17. November 2013, sind hunderte Sammlerinnen und Sammler für den Volksbund in Sachsen-Anhalt und in ganz Deutschland unterwegs und tragen dazu bei, dass die Arbeit des Vereins fortgeführt wer-den kann.

Die Arbeit des Volksbundes ist Arbeit für den Frieden
Der Volksbund hat zur Aufgabe, für ein würdevolles Grab der Kriegstoten im Ausland zu sorgen. Diese Arbeit ist noch nicht abgeschlossen. Derzeit wird mit allen Kräften versucht, noch so viele Schicksale wie nur möglich zu klären und so möglichst vielen Hinterbliebenen Auskunft über den Verbleib ihrer Toten zu geben. Der Volksbund erfüllt seine Aufgaben weltweit und er sorgt dafür, dass die vielen Millionen Menschen, die ihr Leben durch Krieg und Verfolgung im 20. Jahrhundert lassen mussten, nicht vergessen werden. Die Kriegsgräberstätten sind die mahnenden Zeugen dieser dunklen Epochen.

Neben der Anlage und Erhaltung der Grabstätten führt der Volksbund auch seit 60 Jahren Jugendprojekte durch, um die Kriegsgräberstätten als Lernorte der Friedenserziehung zu nutzen. Jährlich begegnen sich tausende Jugendliche aus ganz Europa an Kriegsgräberstätten und lernen über die Geschichte und für den Frieden.

Text: Pressemitteilung Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.