facebook

Worte zu den Protesten in Kiew

Die Bilder aus Kiew erinnern mich unweigerlich an die Orangen-Revolution im Jahr 2004.

Bedauerlicherweise ist damals keine programmatische Fortsetzung erkennbar gewesen, sondern es gab einen bedauerlichen Streit zwischen Julija Tymoschenko und Wiktor Juschtschenko. Das Ergebnis dieses Protestes haben wir alle erleben können.

Ich kann der jetzigen Opposition nur wünschen, dass sie zusammen bleiben und ihren klaren Willen zu weiteren Demokratisierungsprozessen zum Ausdruck bringen.

Bemerkenswert finde ich auch, dass der Boxprofi Vitali Klitschko sich an die Spitze der Bewegung gesetzt hat.

Ich kann nur alle handelnden Personen dazu aufrufen und dringend bitten, den friedlichen Protestweg beizubehalten. Sie dürfen sich nicht von radikalisierten "Chaoten" beeindrucken lassen.

Der Herbst '89 in damaligen DDR hat uns gezeigt, dass wir durch unseren Protest den Ruf nach Freiheit und Demokratie mit friedlichen Mitteln erreichen konnten.
Ich bin davon überzeugt, dass sich auch in der Ukraine Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit durchsetzen lassen.
Dieses wünsche ich den ukrainischen Freunden.