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Einweihung Forschungsgebäude des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen

Landtagspräsident a.D. Dieter Steinecke Mdl besuchte am Dienstag, den 25. Februar die feierliche Eröffnung des neuen Forschungsgebäude des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) am Standort  Magdeburg.
Auf den rund 4400 Quadratmetern soll die Prävention, frühe Diagnose und Therapie von Erkrankungen des Nervensystems wie zum Beispiel der Alzheimer Demenz erforscht werden.
Die Kosten des Neubaus in Höhe von rund 22 Millionen Euro trägt das Land Sachsen -Anhalt.
Der Standort auf dem Uniklinikgelände  wurde im September 2009 gegründet. In den letzten Jahren ist er kontinuierlich angewachsen, so dass derzeit 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus verschiedenen Nationen dort forschen. Die Kooperation ist eng verbunden mit der Otto-von-Guericke-Universität und dem Leibnitz-Institut für Neurobiologie sowie mit dem Klinikum selbst.
„Für Magdeburg und besonders für die Forschung, die hier betrieben wird, ist  das neue und vor allem moderne Forschungsgebäude ein großer Gewinn. Die Wissenschaftler finden hier beste Bedingungen vor,“ so Dieter Steinecke.
Der Neubau des DZNE stärkt die gesamte neurowissenschaftliche Forschung in Magdeburg und gibt die Möglichkeit, bestehende Kooperationen weiter auszubauen. Er bietet Platz für die MRT-PET Bildgebung und für Trainingsstudien sowie biomedizinische Labore und für die klinische Forschung. Erforscht werden die neurobiologischen Mechanismen, die das Phänomen (Alzheimer Erkrankung) zugrunde liegen. Hierbei wird auf unterschiedlicher Weise vorangegangen: In klinischen Studien werden trainingsbasierte Therapien zur Krankheitsprävention evaluiert. Es werden Anpassungsvorgänge untersucht, die sich dabei im Gehirn abspielen. Zudem wird untersucht, wie diese  Anpassungsvorgänge medikamentös stimuliert und unterstützt werden.
Besonders wichtig ist auch die Nähe zur Klinik der Neurologie des Universitätsklinikum . Hier kann ein enger Austausch zwischen Forschung und Klinik weitergefördert werden.

Fotos: Manuel Rupsch