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Schnapsbrennerei Abtshof wird 90

Am Donnerstag, den 12. Juni besuchte der ehemalige Landtagspräsident Dieter Steinecke MdL das Traditionsunternehmen „Abtshof“. Dort blickt man nunmehr auf 90 Jahre Firmengeschichte zurück.

Auch zahlreiche Ehrengäste aus der Stadt- und Landespolitik besuchten die Feierstunde. Am kommenden Wochenende wird dann das Jubiläum mit einem großen öffentlichen Hoffest gefeiert.

Im Jahr 1924 wurde auf dem Gelände der  ehemaligen Buckauer Dampfbierbrauerei die „Weinkellerei Abtshof“ gegründet. Ab 1928 begann man mit der Produktion von Spirituosen wie Liköre und Brände.
Leider wurde das Firmengelände im Zweiten Weltkrieg durch einen schweren Luftangriff bis zu 70 Prozent zerstört. Nach Ende des Krieges begann man mit dem Wiederaufbau.

„Abtshof“ wurde ab 1951 eine volkseigene Brennerei, die jährlich bis zu 11,4 Millionen Flaschen produziert und verschickt, hauptsächlich Weinbrände, Liköre und Weine. Einer der beliebtesten Weinsorten war damals „Basta“ (ein roter halbsüßer Likörwein).
Nach der Wende wurde aus „VEB Abtshof“ das Privatunternehmen „Abtshof Magdeburg GmbH“ unter der Geschäftsführung der Unternehmerfamilie Nissenbaum aus Koblenz.
1997 wurde eine neue Hochleistungsabfüll- und Verpackungsanlage in Betrieb genommen.

Eines der bekanntesten Produkte des Traditionsunternehmens ist „Absinth 66“. Dieses Getränk war seit 1923 verboten, da es als „Teufelsgetränk“ und „Grüne Fee“ bekannt war, fand aber nach seiner offiziellen Zulassung im Jahr 1998 wieder Einzug in das Sortiment und gehört zu einen der Verkaufs-Rennern in der Karl-Schmidt-Straße.

Fotos: Manuel Rupsch