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Gedenken zum 70. Jahrestages des Attentats vom 20. Juli 1944

Am Sonntag, den 20. Juli 2014 fand im Magdeburger Nordpark eine Gedenkveranstaltung zum vor 70 Jahren gescheiterten Attentat auf Adolf Hitler statt. Anschließend wurden Kränze an der Gedenkstele des 1901 in Magdeburg  geborenen Widerstandskämpfer Henning von Tresckow niedergelegt. Henning von Tresckow war neben Claus Philipp Maria Schenk Graf von Stauffenberg  einer der aktivsten Köpfe im Widerstand gegen Hitler und des NS-Regimes.
Landtagspräsident a.D. Dieter Steinecke und viele Vertreter aus der Stadt- und Landespolitik sowie der Bundeswehr nahmen an der Gedenkfeier und anschließenden Podiumsdiskussion im Magdeburger Haus des Handwerks  teil. Diese wurde vom Universitätsprofessor und ehemaligen Wirtschaftsminister Karl-Heinz-Paqué organisiert.
Staatsministerin a.D. Irmgard Schwaetzer, General a.D. Karl-Heinz Lather, Historiker Horst Möller, Philosoph Richard Schröder und Brandenburgs ehemaliger Ministerpräsident Manfred Stolpe sprachen über das Thema „Ethik des Widerstands“.
Insgesamt fielen rund 200 Mitverschwörer der Nazi-Justiz zum Opfer. Der 20. Juli 1944 gilt als Symbol des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus. Stauffenberg deponierte eine Zeitbombe in Hitlers Hauptquartier „Wolfsschanze“ in Ostpreußen. Hitler überlebte die Explosion leicht verletzt. Der Anschlag war gescheitert.

Fotos: CDU-Kreisverband und Rathausfration