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"Arbeit für den Frieden - Versöhnung über den Gräbern".

30 Jugendliche aus Ost- und Westeuropa arbeiten beim diesjährigen Internationalen Workcamp

Der Landesvorsitzende des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. Sachsen-Anhalt Dieter Steinecke MdL  eröffnete am Montag, den 10. August 2015 auf dem Gelände der  Mahn- und Gedenkstätte Isenschnibbe (Gardelegen) das diesjährige internationale Workcamp.  Die Grußworte sprach die Bürgermeisterin von Gardelegen Mandy Zepig.
Schon am vergangenen Dienstag, den 4 .August 2015 fanden sich die Teilnehmer des diesjährigen Internationalen Workcamps in Magdeburg auf dem Westfriedhof ein um gemeinsame Pflegearbeiten an Kriegsgräbern auf dem Westfriedhof in Magdeburg  zu verrichten.

Das internationale Workcamp vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge steht in über 10-jähriger Tradition. Mit Ausnahme des Jahres 2013 führt unser Landesverband jährlich eine Jugendbegegnung für internationale Teilnehmer im Alter von 16-26 Jahren durch. Während wir im letzten Jahr einen Ausflug nach Halle an der Saale machten und der Startschuss für ein auch über das Camp hinaus wirkendes Projekt namens „Peace Monument – Floris Pax“ gaben, möchten wir im Jahr 2015 in die Landeshauptstadt zurückkehren. Denn die Domstadt Magdeburg wird es sein, die den zentralen Schauplatz der Fortsetzung und späteren Installation unseres „Peace Monument – Floris Pax“- Projektes bieten wird. Neben dem interkulturellen Austausch und der gemeinsamen Pflege von Kriegsgrabstätten, werden die knapp 30 jungen Menschen sich über die Begrifflichkeiten „Krieg“ und „Frieden“ sowie deren erinnerungskultureller Betrachtung in ihren jeweiligen Heimatländern austauschen.  
 Diese Beschäftigung mit der Vergangenheit führt zur Auseinandersetzung mit der Zukunft. Bei Besuchen in Gedenkstätten und Museen entstehen Diskussionen über die eigene Vergangenheit, das eigene Leben und unsere Verantwortung gegenüber anderen Menschen.
 In diesem Jahr wird ein Schwerpunkt auf der Förderung künstlerischer Kompetenzen liegen. Die Teilnehmer werden durch den intensiven Austausch zur Darstellung von „Erinnerung“ und „Gedenken“ in Europas vielfältigen Erinnerungskulturen dazu angeregt, eigene Bausteine eines Friedensdenkmals zu entwickeln. Neben der kritischen Auseinandersetzung mit spezifischen Symboliken und auch deren Instrumentalisierung, werden in der intensiven betreuten künstlerischen Arbeit auch interkulturelle und soziale Kompetenzen trainiert und hervorgehoben.

http://www.volksbund.de/sachsen-anhalt/sachsenanhalt-aktuelles.html
http://www.volksstimme.de/nachrichten/lokal/gardelegen/1519057_Mandy-Zepig-Die-Erinnerung-wach-halten.html