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Rote Hände für den Präsidenten

Am Freitag, den 12. Februar 2016 übergaben Schülerinnen und Schüler des Magdeburger Hegel-Gymnasiums und der IGS „Regine Hildebrandt“ dem Landtagspräsident Dieter Steinecke MdL mehrere Hundert rote Handabdrücke anlässlich des internationalen Aktionstages gegen Kindersoldaten.
Mit der Aktion „Rote Hand“ des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. sollen Zeichen des Engagement zum Schutz von Kindern und gegen den Einsatz von Kindersoldaten gesetzt werden. Im Verlauf des vergangenen Jahres wurden an mehreren Projekttagen des Volksbundes in verschiedenen Schulen in Sachsen-Anhalt solche roten Hände gesammelt.
In vielen Regionen der Welt werden Kinder als Soldaten in Kriegen missbraucht. Der „Red Hand Day“ macht jedes Jahr auf ihre Situation aufmerksam.  Vor vierzehn Jahren - am 12. Februar 2002 - trat das Zusatzprotokoll zur Beteiligung von Kindern in bewaffneten Konflikten in Kraft. Zwei Jahre später wurde erstmals der Aktionstag "Red Hand Day" begangen. Die rote Hand steht dabei als Symbol, um "Nein" zu sagen zur Rekrutierung und zum Einsatz von Kindersoldaten.
Kinder müssen das Recht und die Möglichkeit haben, in Frieden und Geborgenheit aufzuwachsen. Die deutsche Bundesregierung setzt sich dafür ein, die Situation von Kindern zu verbessern, die durch gewaltsame Konflikte ihrer Kindheit beraubt würden. In den vergangenen Jahren wurden weltweit über 300.000 Handabdrücke gesammelt und Entscheidungsträgern übergeben.

Mehr Informationen über den Aktionstag unter: www.redhandday.org

Fotos: Manuel Rupsch