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Synagogen-Eröffnung

Am 14. September 1851 wurde in der Nähe des Breiten Weges ein Synagogenneubau für die wachsende jüdische Gemeinde Magdeburgs eröffnet. Daran erinnerten Mitglieder des Fördervereins „Neue Synagoge Magdeburg“, der Deutsch-Israelischen Gesellschaft und der Synagogengemeinde Magdeburg am Mittwoch mit Blumengebinden und einer kurzen Rede am früheren Standort des jüdischen Gotteshauses (heute zwischen Karstadt und Papenbreer). Der Vize-Vorsitzende des Fördervereins, Dieter Steinecke, erinnerte an die vielen positiven Impulse, die Magdeburg seiner jüdischen Mitbürger verdankt. Doch auch die Zerstörung der Synagoge in der Reichspogromnacht 1938 und ihre Sprengung im Frühjahr 1939 hatten Magdeburger zu verantworten. „Die Alte Magdeburger Synagoge wurde von uns zerstört und deshalb ist es auch unsere Pflicht, sie wieder aufzubauen“, so Steinecke. „Mein Traum und der des Fördervereins ist es, in der Magdeburger Innenstadt wieder eine sichtbare Synagoge entstehen zu lassen.“

Grußwort


Internet:
Volksstimme Magdeburg

Fotos: Thomas Nawrath